Im Management

Steigender Bedarf an Wissensvernetzung durch Arbeit 4.0

Bild: © smarTransfer

Flexible Arbeitsmodelle sorgen dafür, dass Wissensmanagement-Lösungen der alten Welt heute nicht mehr funktionieren.

Herausfordernde Entwicklung

Die heutige Arbeitswelt durchläuft einen rasanten Wandel, dem sich auch das Wissensmanagement nicht entziehen kann und darf. Flexible Arbeitsmodelle sowie moderne Informations- und Kommunikationstechnik sorgen dafür, dass sich die menschliche Zusammenarbeit gravierend verändert. Dies führt zur Notwendigkeit neuer Ansätze in der Wissensvernetzung.

Die Herausforderungen liegen hierbei weniger in der Digitalisierung von Wissen, sondern vielmehr in der Veränderung der Organisation von Arbeit. Unternehmen stellen heute hohe Flexibilitätsansprüche an ihre Mitarbeiter, wohingegen Arbeitnehmer wegen individueller Bedürfnisse auch Flexibilität vom Unternehmen einfordern. Diese Entwicklung zeigt sich beispielsweise in der Auslagerung von traditionell internen Aufgaben und kleinen Projekten an Freelancer oder Crowdsourcing-Mitarbeiter.

Auch große Aufträge werden zunehmend von Firmen ausgeschrieben, wie etwa die Antriebsentwicklung von Automobilherstellern. Was all diese Auslagerungsprozesse gemeinsam haben: Man arbeitet meist mit Personen, die man gar nicht persönlich kennt. Um im Vorfeld möglichst detaillierte Informationen zu erhalten, ist also ein effizienter Wissensaustausch für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung unabdingbar.

Ähnlich verhält es sich auf der Mitarbeiterseite. Durch Home-Office-Regelungen und flexible Arbeitszeiten gestaltet sich das Arbeitsleben sehr viel individueller als in vergangenen Zeiten. Für die Zusammenarbeit im Unternehmen ist somit ein Wissensaustausch notwendig, der sich nahtlos an die Mobilität und Flexibilität der Arbeitswelt 4.0 anpasst.

Von dieser Entwicklung ist insbesondere der wachsende Anteil an Wissensarbeitern betroffen, die in besonderem Maße auf Wissenstransfer angewiesen sind, gerade in flexiblen Arbeitsmodellen. Klassische Wissensmanagement-Ansätze gehen bislang stark davon aus, dass jegliches Wissen dokumentiert bzw. zentral abgelegt werden muss. Dies führt dazu, dass typische Tools wie Wikis und Groupware- und Content-Management-Systeme aufwändig durch die Mitarbeiter gepflegt werden müssen – eine Aufgabe, die im geschäftigen Arbeitsalltag allzu häufig unter den Tisch fällt.

Zusätzlich haben Mitarbeiter ohnehin bereits Zugang zu jeder Menge digitaler Informationen, sodass sich die Frage stellt, warum sich sowieso ständig veränderndes, komplexes Wissen überhaupt gezielt schriftlich weitergegeben (zum Beispiel via Social Media) bzw. abgelegt werden muss. Neben der Bereitstellung von Informationen ist daher die Vernetzung von Experten zur effektiveren Zusammenarbeit eine zentrale Aufgabe des Wissensmanagements.

Mehr als nur Digitalisierung

Welche Lösungen muss kluges Wissensmanagement heute also bereithalten? Es muss Experten, die durch flexible Arbeitsverhältnisse an unterschiedlichen Orten arbeiten, auf effiziente Weise vernetzen, detaillierte Informationen liefern und eine reibungslose Kommunikation und Zusammenarbeit ermöglichen.

Es muss eine Wissensarchitektur bieten, die die Kompetenzen und das Wissen, das Mitarbeiter während ihres Arbeitslebens sammeln, standort- und geräteunabhängig verfügbar macht. Um individuelle Expertise in übersichtlicher, kategorisierter Weise darstellen zu können, müssen Wissensmanagement-Tools die Fähigkeit besitzen, relevante Informationen zu filtern sowie die branchen- und unternehmensspezifische Sprache zu erkennen.

Die Expertise von Wissensarbeitern aus unstrukturierten Daten in SmartData zu verwandeln, diese langfristig nutzbar zu machen und Experten miteinander zu vernetzen kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen darstellen.

Expertenfinder von smarTransfer: Wissen kompakt

Eine Lösung für die Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 im Bereich Wissensvernetzung bietet beispielsweise der Expertenfinder von der Firma smarTransfer. Dabei werden Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen von Mitarbeitern automatisiert aus unterschiedlichen Datenquellen extrahiert und in detaillierter, kontextualisierter Form in Kompetenzprofile überführt.

Ein smarter semantischer Algorithmus sorgt dafür, dass Fachtermini erkannt und komplexes Wissen somit kategorisiert abrufbar gemacht wird. Durch die automatisierte Wissensvernetzung wird der zusätzliche Aufwand für Mitarbeiter auf ein Minimum reduziert, wodurch sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.

Der Expertenfinder steht in einer von Flexibilität und individueller Freiheit geprägten Arbeitswelt 4.0 für eine verlässliche Vernetzung von Experten, die es Unternehmen ermöglicht ihre Innovationskraft zu stärken und komplexe Probleme mühelos zu lösen.

Dies ist ein Fachbeitrag der smarTransfer GmbH. Wenn Sie mehr über das Unternehmen erfahren möchten, besuchen Sie den smarTransfer Company Touch Point auf der Connexpo tools Berlin 2016!