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E-Mail-Marketing: Professionelle Newsletter-Tools für Laien und Profis

Moderne E-Mail-Marketing-Tools bieten Unternehmen einen einfachen Weg, professionelle Newsletter-Kampagnen online verwalten und deren Erfolge messen zu können. Im Folgenden ein Überblick über leistungsfähige Alternativen für Anfänger und fortgeschrittene Anwender.

Man muss mittlerweile kein Marketing-Experte mehr sein, um professionelle E-Mail-Kampagnen effizient durchzuführen. Denn heutzutage bietet der Cloud-Markt zahlreiche Lösungen an, die von jedem ohne Vorkenntnisse bedient werden können. Wer kein Marketing-Know-How mitbringt, der findet in schlicht gehaltenen Tools wie CakeMail oder Clever Elements einen leichten Einstieg. Sogar fortgeschrittene Lösungen wie MailChimp oder Campaign Monitor lassen sich von Laien problemlos einsetzen. Marketing-Profis erhalten mit diesen Tools jedoch mehr Flexibilität beim Design und Management der Newsletter-Abonnenten, ausführlichere Statistiken, sowie Integrationsmöglichkeiten mit weiteren Online-Diensten, um etwa Kontakte zu importieren.

Zu den zentralen Funktionen einer modernen und professionellen E-Mail-Marketing-Lösung zählen in der erster die einfache und flexible Gestaltung des Newsletter-Designs, der sichere E-Mail-Versand, die effiziente Verwaltung von Empfängern und Newsletter-Verteilern, sowie Reporting- und Analyse-Werkzeuge, mit denen sich der Kampagnen-Erfolg messen und analysieren lassen. Im Folgenden werden einige in der Praxis erprobten Tools vorgestellt, die solche Anforderungen optimal abdecken und mit dem einen oder anderen Extra den Unterschied ausmachen können.

CakeMail

CakeMail richtet sich an den Otto-Normal-Anwender, der seine E-Mail-Newsletter möglichst unkompliziert und schnell versenden möchte und auf weiterführende Features problemlos verzichten kann.

Highlights: Punkten kann die aus Kannada stammende Lösung mit einer optisch ansprechenden und zeitgemäßen Benutzerschnittstelle, in der die wichtigsten Funktionen der Software übersichtlich präsentiert werden. Kontakte lassen sich auf dem Web-Dashboard manuell einpflegen oder, einfacher, aus CSV- und Text-Dateien importieren. Zur besseren Verwaltung können Kontakte in Listen gruppiert werden. Praktisch dabei: Für jede Kontaktliste können Anwender ein Web-Formular für die Newsletter-Registrierung erstellen, das sie dann in ihre Website integrieren können. Was das Newsletter-Design angeht, ist die Software recht flexibel. Wer kein Designer ist, kann auf zahlreiche Vorlagen zurückgreifen, die sich mit Hilfe eines grafischen Editors auf intuitive Weise anpassen lassen. Profis können ihre eigenen Newsletter-Templates problemlos erstellen. Ein weiterer Vorteil: CakeMail bietet mobile Apps für iOS und Android, mit denen man die Hauptfunktionen unterwegs nutzen kann. Ein Manko: Das Tool ist leider nur auf Englisch und Französisch erhältlich.

Gratis-Version: Mit der kostenlosen Version kann man bis zu 2.000 Kontakte online verwalten und maximal 12.000 E-Mails im Monat an sie versenden – ohne dabei auf die Features der kostenpflichtigen Versionen verzichten zu müssen. In den E-Mails wird allerdings das Logo des Anbieters angezeigt.

Tarife: Mit dem günstigsten Plan können Anwender maximal 500 Newsletter-Empfänger verwalten. Kostenpunkt: acht Dollar pro Monat. Wer bis zu 10.000 Kontakte managen möchte, der muss 59 Dollar monatlich auf den Tisch legen. Bei den Tarifen gibt es kein Versandlimit.

Clever Elements

Die Berliner Softwareschmiede Clever Elements GmbH bietet eine leistungsfähige SaaS-Lösung, die nach eigenen Angaben bereits von über 30.000 Firmen eingesetzt wird und sich als eine weitere schlicht gehaltene Alternative zu CakeMail präsentiert.

Highlights: Mit dem eingebauten Newsletter-Editor wird die Erstellung der E-Mails mittels Drag and Drop sehr leicht gemacht. Anwender können aus einer Vielzahl kostenloser Design-Vorlagen eine auswählen und diese dann nach eigenem Gusto anpassen. Bilder und Texte lassen sich bequem inline editieren. Designer werden aber auch nicht enttäuscht. Sie können ihren HTML-Code problemlos in das System importieren, oder individuelle Newsletter-Templates komplett mit dem integrierten Editor erstellen. Um den Erfolg der Newsletter-Kampagnen zu messen, stehen einige interessante Analyse-Tools parat. Diese zeigen, wer den Newsletter geöffnet und auf Links geklickt hat, oder wessen E-Mail-Adresse nicht mehr aktuell ist. Praktisch: Mittels Geotracking können die Standorte der Newsletter-Empfänger nach Ländern und Städten ermittelt werden. Auf eine API oder Integrationsmöglichkeiten muss man bei diesem Dienst allerdings verzichten.

Gratis-Version: Mit der Gratis-Version können Anwender bis zu 1.000 Empfänger verwalten und maximal 4.000 E-Mails im Monat versenden. Wer mehr benötigt, kann jederzeit in einen kostenpflichtigen Tarif wechseln.

Tarife: Wie bei den meisten Anbietern üblich, richten sich diese nach der maximalen Anzahl der verwalteten Empfänger im Account. Dabei kann man so oft und so viel versenden, wie man möchtet. Der Preis für 1.000 Kontakte liegt bei 10 Euro im Monat, während man für 10.000 Kontakte jeden Monat 50 Euro zahlen muss.

GetResponse

GetResponse ist ein international ausgerichtetes Tool, mit dem man nicht nur E-Mail-Kampagnen, sondern auch Web-Formulare und Landing-Pages professionell erstellen kann. Die Software richtet sich an Anwenderunternehmen jeder Größe, die hohe Anforderungen an ihr E-Mail-Marketing-System stellen.

Highlights: Neben den Standard-Features, die bei keiner modernen E-Mail-Marketing-Software fehlen dürfen, bietet GetResponse einige praktische Werkzeuge, von denen in erster Linie Profis profitieren können. Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit, A/B-Tests durchzuführen. Damit können Nutzer einzelne Elemente ihrer Nachrichten – etwa Betreffzeile, Absender, optimales Sendedatum und Sendezeitpunkt – testen, analysieren und optimieren. Ebenfalls praktisch: Das Newsletter-Layout lässt sich mit dem integrierten Test-Modul in populären E-Mail-Clients, darunter Yahoo!, Gmail, Hotmail und Outlook, leicht überprüfen. Mit dem interaktiven Editor können Anwender ihre Newsletter und Landing-Pages auf effiziente und einfache Art und Weise erstellen und veröffentlichen. Zahlreiche Integrationsmöglichkeiten mit populären Online-Diensten wie Facebook, Wordpress, Joomla und Paypal sind ebenso verfügbar wie native Apps für iOS und Android.

Gratis-Version: Anders als bei den meisten E-Mail-Marketing-Anbietern üblich, bietet GetResponse keinen Gratis-Tarif. Interessierte können die Software aber einen Monat lang kostenlos testen.

Tarife: Die Preise fangen bei diesem Service bei 15 Dollar pro Monat an. Mit diesem Tarif kann man maximal 1.000 Kontakte verwalten. Für bis zu 10.000 Kontakte sind 65 Dollar pro Monat zu zahlen. Damit ist GetResponse etwas teurer als CakeMail und Clever Elements, bietet für den Preis aber auch mehr Features als die einfacheren Konkurrenzprodukte.

MailChimp

Die 2001 in Atlanta, USA gegründete Softwareschmiede MailChimp konnte sich mit ihrem E-Mail-Marketing-Dienst mittlerweile als eine der besten Newsletter-Lösungen positionieren. Wie der Anbieter erklärt, wird die Software bereits von über fünf Millionen Anwendern weltweit eingesetzt.

Highlights: In Sachen Funktionalität lässt das Programm kaum Wünsche offen. Von der einfachen Gestaltung hochwertiger Design-Vorlagen auf Basis von HTML5 und CSS3; über das zentrale Kontakt-Management mit zahlreichen Import-Funktionen und detaillierten Segmentierungsmöglichkeiten; bis hin zu umfassenden Reporting- und Analytics-Werkzeugen: Die Software deckt alle wichtigen Aspekte einer Business-tauglichen E-Mail-Marketing-Lösung ab. Neben der zentralen Web-Anwendung sind mobile Apps für iOS und Android verfügbar.

Gratis-Version: Mit einem monatlichen Versandlimit von 12.000 E-Mails und Unterstützung für bis zu 2.000 Abonnenten bietet die kostenlose Einsteiger-Version von MailChimp mehr Kapazitäten als die meisten anderen Produkte.

Tarife: Wem das nicht genügt, der kann auf den Online-Preisrechner zurückgreifen, um die genauen Kosten zu ermitteln. Der Preis für 10.000 Empfänger liegt zum Beispiel bei rund 55 Euro im Monat.

Campaign Monitor

Von namhaften Großkonzernen wie Facebook, Apple und E-Bay eingesetzt präsentiert sich Campaign Monitor als eine anspruchsvolle, funktionsreiche Alternative, die sich vor dem Platzhirsch MailChimp auf keinen Fall verstecken muss. Die Software stammt aus Australien und adressiert nicht nur Endanwender, sondern gezielt auch Design-und Marketing-Agenturen, die die Newsletter-Kampagnen ihrer Kunden zentral auf einer einzigen Plattform managen möchten.

Highlights: Der Newsletter-Editor bildet das Herzstück eines jeden E-Mail-Marketing-Systems. In diesem Fall ist er besonders leistungsfähig und enthält unzählige Werkzeuge, die die Erstellung individueller E-Mails und Design-Vorlagen vereinfachen. Anwender können dabei nicht nur Texte und Bilder editieren, sondern auch dynamischen Content in den Newsletter integrieren. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Template-Sprache entwickelt, die eine einfache Programmierlogik unterstützt. Endanwender, die sich mit einem Standard-Design zufrieden geben, können auf hochwertige Design-Vorlagen zurückgreifen, die für Smartphones und Tablets optimiert sind und Retina-Displays unterstützen. Wie sein Name es schon ahnen lässt, wartet der Dienst mit einem Analyse- und Reporting-Modul auf, das wichtige Kennzahlen in aussagekräftigen Visualisierungen präsentiert. Eine flexible Programmierschnittstelle, sowie Integrationsmöglichkeiten mit über 100 populären CRM-Systemen, sozialen Netzwerken und weiteren Business-Lösungen zählen zu den weiterführenden Features, von denen insbesondere erfahrene Marketing-Teams profitieren können.

Gratis-Version: Bei Campaign Monitor gibt es keine kostenlose Version. Man kann zwar einen Account kostenlos erstellen und Kampagnen anlegen. Doch der Versand ist auf nur fünf Empfänger beschränkt.

Tarife: Der günstigste Tarif beträgt neun Dollar pro Monat. Damit lassen sich Kontaktlisten mit maximal 500 Einträgen verwalten und der Versand ist auf 2.500 E-Mails im Monat beschränkt. Für 29 Dollar pro Monat kann man unbegrenzt viele Newsletter versenden. Für die Verwaltung von bis zu 10.000 Kontakten sind 89 Dollar (50.000 E-Mails) beziehungsweise 149 Dollar (Kein Versandlimit) pro Monat zu zahlen. Unter den aufgeführten Diensten ist Campaign Monitor damit die teuerste Alternative.